McDonalds und Amazon. Donald Trump und Steve Jobs. Offensichtlicher Reichtum und bittere Armut. Mega-Städte und einsame Naturlandschaften. „Black life matters“ und der amerikanische Traum. Die USA sind widersprüchlich. Licht und Schatten. Die USA polarisieren. Aber was ist die Wahrheit? Wie ist es wirklich? Wir fahren hin und finden es heraus. Unser Ziel: Eine Schulpartnerschaft aufzubauen.

„Willkommen im Linn Benton Community College“ sagt Kathy, zuständig für internationale Beziehungen und zeigt uns den Campus unserer neuen Partnerschule. Alles wirkt großzügig angelegt, sauber und aufgeräumt. Auf die Frage, wer Linn Benton eigentlich war, lacht sie. „Unser Landkreis setzt sich aus zwei Gemeinden zusammen: Linn und Benton. Linn County ist republikanisch durch und durch. Baseball-Kappen im Camouflage-Look gehören zum guten Ton, genauso wie das Fahren riesiger Pick-Ups, Angeln und Jagen sind DIE Freizeitbeschäftigungen. Benton hingegen ist Hochburg der Demokraten, Umweltbewusstsein steht hoch im Kurs, man schätzt gesunde Ernährung, Elektroautos sind sinnvoll. Auf den Gemeindesitzungen von Linn und Benton geht es immer hoch her“ schmunzelt Kathy. Sie wohnt in Benton; lebt umweltbewusst, geht mit ihrer Familie am liebsten in den Wald, wandert dort und sammelt Pilze.  

Und genau das ist wahrscheinlich typisch für die USA. Ein Land der Widersprüche, indem man die Wahl hat. Irgendwo zwischen Freiheit und Sicherheit. 

Unser Ziel ist es, diese Erfahrung den SchülerInnen der Franz Böhm Schule zu ermöglichen, indem wir eine Partnerschaft mit dem Linn Benton Community College in Albany, Oregon ins Leben rufen. In diesem Austausch wird es inhaltlich darum gehen, wie man ein Unternehmen in Deutschland und in den USA gründet: "Doing Business in Germany, Doing Business in USA". Der kommende Austausch wird von der Joachim Hertz Stiftung in Hamburg finanziell unterstützt.

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