Automobilkaufleute im „Creator Room“ des HR
- M. Alt

- vor 1 Tag
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Nicht weit von unserer Schule befindet sich der Hessische Rundfunk, den die 10AK03 (auszubildende Automobilkaufleute) Ende Mai, kurz vor Ende des Schuljahres, besuchen konnte
Im sogenannten „Creator Room“ vermittelt der öffentlich-rechtliche Sender seit einiger Zeit im Rahmen von Workshops, wie man seriöse von unseriösen Quellen unterscheidet, Fake-News und Deepfakes erkennt und somit die eigene Fähigkeit stärken kann, sich im Social-Media-Kontext sicher(er) zu bewegen.
Der Tag, von zwei Mitarbeiterinnen des HR geleitet, begann mit Einschätzungsfragen. Die meisten Schülerinnen und Schüler der Klasse informieren sich überwiegend über Social-Media und wenig über klassische Medien. Gleichzeitig zögen sie die Social-Media-Beiträge jedoch auch oft in Zweifel.
Wie es jedem gelingt, den Wahrheitsgehalt solcher Beiträge zu überprüfen, war Teil des Workshops. Unterschiedliche Recherche-Tools im Netz wurden von den Schülerinnen und Schülern anhand von Beispielen selbst angewendet. Da ist es dann überraschend, dass das in einem Post verwendete Bild in einem gänzlichen anderen Kontext, zu einem anderen Zeitpunkt und an einem anderen Ort aufgenommen worden ist, als behauptet – ein „einfacher“ Faktencheck bringt die Wahrheit ans Licht.
Wenn dann noch die Redakteurin des HR von ihrer eigenen täglichen Recherchearbeit erzählt, gewinnt die Arbeit seriöser Medien spürbar an Bedeutung.
Dass KI und Deepfakes ebenfalls thematisiert wurden, versteht sich in diesem Rahmen von selbst. Im Nachgang wurde dies jedoch von den Lernenden eher als uninteressant empfunden, da sie sich im Umgang hiermit eigentlich eher vertraut fühlen.
Trotz 4,5 Stunden Workshopdauer musste die kreative Phase am Ende, die die Produktion eigener Social-Media-Beiträge vorgesehen hätte, – trotz der verlockenden Möglichkeit mit Greenscreen und Ansteckmikrofonen zu arbeiten – zum Bedauern der Lernenden etwas knapper ausfallen als geplant.
Dennoch wurde auch bei den jungen Erwachsenen, die sich seit Jahren in den sozialen Medien bewegen, der Ausflug insgesamt positiv bewertet. Dass ein Bewusstsein für die allgegenwärtige Gefahr von KI im Zusammenhang mit Fake News geschaffen und interaktiv gleichzeitig die Möglichkeiten aufgezeigt wurden, mit welchen Mitteln man Informationen validieren kann, bleibt als positives Ergebnis dieses Tages festzuhalten.
Weitere Informationen zum Angebot des HR finden Sie auf folgender Seite:
(Verlinkung verweist auf eine externes Angebot)
